Die Zementindustrie unternimmt große Anstrengungen, um die bei der Zementherstellung entstehenden hohen
CO2-Emissionen zu senken.
Eine wichtige Zielrichtung – neben vielen anderen - ist dabei, den Klinkeranteil als
Hauptverursacher von CO2 zu senken. In diesem Bericht wird erläutert, welche Folgen sich aus der Verwendung von
CO2-reduzierten Zementen auf den Erhärtungsprozess von Betonwaren ergeben.
Die Herstellung von Zement und Beton verursacht einen erheblichen Anteil an den weltweiten CO2-Emissionen. Der größte Anteil wird bei der Herstellung von Zementklinker als
Hauptkomponente des Zements verursacht. Zementklinker entsteht durch das Brennen von Kalkstein (CaCO2) in Drehöfen bei etwa 1450 °C. In diesem Prozess entstehen etwa zwei Drittel der CO2-Emissionen durch die chemische Umwandlung von Kalkstein zu Calciumoxid (CaO) und CO2. Das restliche Drittel kann der Verbrennung von fossilen Brennstoffen
wie Kohle, Gas oder Öl zugeordnet werden, die maßgeblich zum Erreichen der hohen Brenntemperaturen benötigt werden.... (Mehr dazu im vollständigen Artikel)
